AB WANN HABEN WIR EIGENTLICH ANGEFANGEN ZU ÜBERLEBEN STATT ZU LEBEN?
Chronischer Stress und Erschöpfung: Überleben statt leben?
Vor ein paar Tagen hatte ich wieder ein Gespräch in meiner Praxis.
Mitten im Gespräch blieb plötzlich ein Satz im Raum stehen:
„Ab wann haben wir eigentlich angefangen zu überleben statt zu leben?“
Eine einfache Frage.
Und doch hat sie mich noch lange beschäftigt.
Denn wenn ich an die Menschen denke, die zu mir in die Praxis kommen, begegnet mir immer wieder dasselbe Bild:
Sie funktionieren.
Sie stehen morgens auf.
Sie kümmern sich um ihre Familie.
Sie gehen arbeiten.
Sie erledigen ihre Aufgaben.
Sie geben jeden Tag ihr Bestes.
Und trotzdem fühlen sich viele erschöpft.
Nicht unbedingt krank.
Aber auch nicht wirklich lebendig.
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Wenn Funktionieren zur Gewohnheit wird
Unsere Gesellschaft belohnt Leistung.
Wir lernen früh, stark zu sein.
Durchzuhalten.
Nicht aufzugeben.
Das sind wertvolle Fähigkeiten.
Doch manchmal zahlen wir einen hohen Preis dafür.
Viele Menschen verlieren unterwegs die Verbindung zu sich selbst.
Sie spüren ihre Bedürfnisse kaum noch.
Sie merken nicht, dass sie über ihre Grenzen gehen.
Sie gönnen sich keine Pausen mehr.
Und irgendwann sendet der Körper Signale:
* Müdigkeit
* Schlafprobleme
* innere Unruhe
* Konzentrationsprobleme
* Erschöpfung
* Verdauungsbeschwerden
* Verspannungen
Nicht immer, weil etwas „kaputt“ ist.
Sondern oft, weil das System über lange Zeit im Überlebensmodus gearbeitet hat.
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Was unser Nervensystem damit zu tun hat
Unser Nervensystem ist darauf ausgelegt, uns zu schützen.
Bei Stress schüttet der Körper unter anderem Adrenalin und Cortisol aus.
Kurzfristig ist das sinnvoll.
Problematisch wird es, wenn dieser Zustand zum Dauerzustand wird.
Die Forschung zeigt heute sehr deutlich, dass chronischer Stress weit mehr beeinflusst als unsere Stimmung. Er kann Schlaf, Energie, Konzentration und viele körperliche Prozesse beeinträchtigen.
Der Körper befindet sich dann ständig in Alarmbereitschaft.
Viele Menschen sagen dann:
„Ich bin müde, aber ich kann nicht abschalten.“
Genau das beobachte ich häufig.
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Was die Epigenetik dazu sagt
Die Epigenetik zeigt uns, dass unsere Gene nicht unser Schicksal sind.
Unsere Lebensweise, unsere Gedanken, unsere Beziehungen, unser Schlaf, unsere Ernährung und unser Umgang mit Stress beeinflussen täglich, welche genetischen Programme aktiv sind.
Chronischer Stress kann bestimmte biologische Prozesse fördern.
Ruhe, Erholung, Bewegung, Verbundenheit und positive Erfahrungen können dagegen gesundheitsfördernde Prozesse unterstützen.
Das bedeutet:
Unser Körper reagiert nicht nur auf das, was wir essen.
Er reagiert auch auf das Leben, das wir führen.
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Vielleicht haben wir kein Energieproblem
Viele Menschen glauben, sie hätten ein Energieproblem.
Vielleicht haben wir manchmal aber auch ein Lebendigkeitsproblem.
Wir haben vergessen, wie sich Freude anfühlt.
Wie sich Leichtigkeit anfühlt.
Wie es ist, einfach im Moment zu sein.
Nicht weil wir schwach sind.
Sondern weil wir lange stark waren.
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Die gute Nachricht
Ich glaube nicht, dass die Leichtigkeit verschwunden ist.
Ich glaube, sie wartet oft nur darauf, wieder eingeladen zu werden.
Manchmal beginnt Gesundheit nicht erst dann, wenn Beschwerden verschwinden.
Manchmal beginnt sie in dem Moment, in dem wir wieder anfangen:
zu lachen.
zu geniessen.
zu fühlen.
zu träumen.
zu leben.
Denn manchmal reicht schon ein kleiner Schritt, um wieder ein Stück mehr bei sich selbst anzukommen.
Und oft ist viel mehr von uns noch da, als wir glauben.
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Du möchtest herausfinden, was dein Körper dir sagen möchte?
In meiner Praxis SELADA begleite ich Menschen dabei, die Zusammenhänge zwischen Körper, Nervensystem, Lebensstil und Gesundheit besser zu verstehen.
Gemeinsam schauen wir nicht nur auf Symptome, sondern auf den Menschen als Ganzes.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Körper schon länger versucht, mit dir zu sprechen, freue ich mich auf ein unverbindliches Kennenlernen.
Deine Gesundheitsexpertin Basia
SELADA – Institut für Epigenetik & Körperbewusstsein
Beckenried